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fluxus in der Presse:
lokalkompass, 11. 09. 2013 >>>
rp-online.de, 20. 09. 2013 >>>

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MODE IST VERFÜHRUNG Durch sie gewinnen wir Zugehörigkeit und Differenz. Sie reguliert unseren Look, der das Medium unserer Selbstdarstellung ist wie der Attraktivität im Blick der anderen. Seit es nicht nur Kleiderordnungen gibt, sondern die Mode herrscht, ist fast alles den Zwängen und den Freiheiten der Mode unterworfen.
Alle Artefakte unterliegen der Gestaltung. Und das Design huldigt nicht einem überzeitlichen Kanon des Schönen, sondern den ebenso flüchtigen wie mächtigen Impulsen des modischen Formwillens.
Was nicht gestaltet ist, ist nicht. Das gilt für das Universum der Dinge, ohne das wir nicht leben können.
DIE MODE IST DER MODUS DES SEINS GEWORDEN
Jetzt aber sehen wir Model und Kleid nicht mehr unter dem Aspekt, ob sie ein Habenwollen wecken. Sie sind Spuren vergangener Weiblichkeit, verwehter Wünsche und Phantasmen, versunkener Stile und Erregungen. Sie wechseln den Status: von Werbung zur Kunst, von Signalwert zur Aura. Wir erleben ein ständiges Switchen unserer Einstellung: mal sehen wir auf die Träume und Selbstbilder, mal versenken wir uns in die durable Ästhetik.
  COMING OUT INTO FASHION betont das Prozesshafte, das Gesetz, wonach Mode die jeweilige Zeit auf den Punkt zu bringen hat. Zeitlos schön beschwört jene Utopie, wonach die Kunst die vergänglichen Dinge in ein Reich der Dauer versetzen kann.
Auch das Appetitive wechselt seinen Modus:
Wir wollen nicht mehr das Kleid kaufen, sondern das ganze Erscheinungsbild.
In der Mode entstand die Kultur der wechselseitigen Beobachtung, die sich auf den Ausstellungwert von Kleidung und die Virtuosität des Habitus richtete. Ästhetische Qualität. Formale Strukturen wie etwa die linea serpentinata des Manierismus. Komposition von Lineaturen und Kurven, die sich der Frau des Kleides bedient.
DIE SUGGESTION DER MODE IST:
SIE GENÜGT SICH SELBST

Man bemerkt die Anleihen der Mode an den zeitgenössischen Kunststilen, etwa am Primitivismus, Formalismus, Konstruktivismus, aber auch am Surrealismus, Pop und Subkultur, der schrille Einsatz von Farben gehört dem anbrechenden Zeitalter des Posthumanismus an.
       
Foto: Titelbild des TIME Magazins

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