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  In den Jahren nach dem Tod des Firmengründers 1953 feierte die Marke große Erfolge und expandierte weltweit. Mitte der 1960er wurde erstmals das bekannte Symbol der beiden miteinander verbundenen Steigbügel beziehungsweise der ineinander verschlungenen „G“s (für Guccio Gucci) benutzt.

In den 1970er Jahren wurde eine Bekleidungs-Linie etabliert, die erste Modenschau fand 1981 statt. Aufgrund schwerer interner Besitzstreitigkeiten der Gründerfamilie folgte jedoch in den 1980er Jahren ein Verfall des Unternehmens. Der Enkel des Firmengründers, Maurizio Gucci, verkaufte 1993 und kam 1995 bei einem Mordanschlag ums Leben, für den später seine Ex-Frau Patrizia Reggiani verantwortlich gemacht wurde.

Ende 1995 ging die nunmehr von der Familie losgelöste Firma Gucci an die New Yorker, Amsterdamer und Londoner Börse (SEAQ).
1998 wurde der Firmensitz nach London verlegt.

Zum begehrten Luxuslabel wurde die Marke Gucci erst wieder Mitte der 1990er Jahre, als der US-amerikanische Designer Tom Ford internationale Anerkennung für seine Arbeit bei Gucci erhielt.
Ford verließ Gucci nach 13 Jahren im November 2003. Seine Nachfolge traten seine langjährigen Mitarbeiterinnen Alessandra Facchinetti (Damen-Mode) und Frida Giannini (Accessoires) an. Seit Giannini 2005 die Position der ausscheidenden Facchinetti übernahm, ist sie die alleinige Kreativ-Chefin der Marke Gucci.

Regisseur Ridley Scott kündigte 2006 eine bislang nicht verwirklichte Verfilmung der Geschichte der Gucci-Dynastie an, in der Angelina Jolie in der Rolle der Patrizia Reggiano beteiligt sein sollte. Seit 2012 heißt es nun, dass Scotts Tochter Jordan die Regie des Filmes übernehme und Penelope Cruz die Hauptrolle spielen werde.

     
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Der Sattlermeister Guccio Gucci gründete 1921 in Florenz eine kleine Werkstatt für Lederwaren und Gepäck. Nach der Eröffnung weiterer Filialen in Italien lancierte Gucci 1947 – eigentlich als Notlösung aufgrund von Ressourcen-Knappheit – eine Handtasche mit Bambusgriff (Bamboo Bag), die heute noch ein Verkaufsschlager ist.

Das Unternehmen machte sich mit feinen Lederwaren und luxuriösen Handtaschen – im Design oftmals vom Pferdesport inspiriert – einen Namen.

 
© Fotos von Marianne Rogalli 2013

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