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Das Unternehmen wurde 1952 von der Schneiderin Gaby Aghion (* geb. 1921 in Ägypten), mit Jacques Lenoir in Paris gegründet. Aghion benannte ihr Unternehmen nach ihrer Freundin. Sie machte sich mit weiblich-verspielter Prêt-à-porter-Mode aus weichen, fließenden und hochwertigen Stoffen schnell einen Namen.

1958 zeigte Aghion, die eine Gruppe von jungen Modedesignern angeheuert hatte, zu denen auch der damals aufstrebende Jung-Designer Karl Lagerfeld gehörte, ihre Entwürfe in einer Modenschau im Café de Flore. 1963 wurde Lagerfeld zum Chefdesigner von Chlóe ernannt, wo er zunächst bis 1983 tätig war.

Bereits in den 1960er Jahren konnte Chloé prominente Kundinnen wie Brigitte Bardot, Grace Kelly, Maria Callas oder Jackie Kennedy vorweisen.

In den 1970er Jahren stieg Chlóe zu einer der führenden Damen-Modemarken in Europa auf, 1971 wurde die erste Chloé-Boutique in Paris eingeweiht.

 

Nachdem Lagerfeld die Firma im Jahr 1983 im Streit verlassen hatte, gingen die Umsätze zurück.
1992 kehrte Karl Lagerfeld als Designer zu Chloé zurück, um der Marke wieder zum alten Glanz zu verhelfen, was allerdings nur mäßig gelang.

Erst mit Stella McCartney, die von 1997 bis 2001 Chefdesignerin bei Chloé war und danach ihre eigene Modemarke gründete, erlebte das Unternehmen einen Aufschwung. Unter McCartney wurde 2001 auch die etwas preisgünstigere Zweitlinie See by Chloé ins Leben gerufen, die bis heute existiert.

Von 2001 bis 2006 übernahm McCartneys Assistentin Phoebe Philo, von 2006 bis 2008 der ehemalige Marni-Designer Paulo Melim Andersson aus Schweden, von 2008 bis 2011 die Philo-Assistentin Hannah MacGibbon und seit 2011 die ehemalige Pringle of Scotland Designerin Claire Waight Keller die kreative Leitung bei Chloé. Besonders unter Philos Regie erfuhr Chloé eine Popularität bei jungen Frauen, die das Unternehmen zuletzt in den 1970er Jahren erlebt hatte. Philo erschuf unter anderem eine Handtaschenkollektion und kreierte die erfolgreiche Paddington-Handtasche. Ihre unmittelbaren Nachfolger konnten diesen Trend allerdings nicht aufrechterhalten.

© Fotos von Marianne Rogalli 2013

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